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HOCHZEITSMAGAZIN

Heiraten in Aachen 2018

Ringe: Schmuck für die Ewigkeit

Mit ihrer runden Form stehen sie für Unendlichkeit - und auch ihr edles Material und die Verarbeitung sollten dazu beitragen, dass Eheringe viele Jahre mit Höhen und Tiefen überstehen. Daher empfiehlt sich, Gold in einer hochwertigen Legierung oder sogar gleich Platin zu wählen. Wie das Design dann aussehen soll? Bleibt den Liebenden überlassen. Von schlicht und schnörkellos bis in Bi- oder sogar Tri-Color und mit brilliantem Besatz ist alles möglich. Goldschmiedemeister fertigen auf Wunsch sogar ganz individuelle Stücke. Hauptsache, sie symbolisieren adäquat die Liebe - und halten für immer!

Geschenke: Gute Gaben für Liebende

Die Zeiten, in denen Paaren zur Hochzeit Teller, Töpfe und Co. geschenkt wurde, sind vorbei: Die Aussteuer, wie es so schön heißt, haben die meisten Brautleute längst zu Hause, schließlich wohnen moderne Verliebte in der Regel schon länger zusammen, bevor sie Ja sagen. Was also eignet sich als Präsent zum großen Tag? Am besten geben die Gastgeber rechtzeitig eine Wunschliste bekannt oder richten gar im Kaufhaus oder online einen Hochzeitstisch ein. Aber auch Geld macht Freude - und lässt sich prima mit einer individualisierten Erinnerung kombinieren, etwa gravierten Gläsern oder Schlüsselanhängern.

Tanzen: Profis helfen beim Üben

Paartänze sind eine beliebtes Hobby für die einen - und eine Horrorvorstellung für die anderen. Wer noch nie mit Walzer, Tango, Foxtrott, aber auch Salsa, Bachata und Kizomba in Berührung gekommen ist, hat beim Gedanken an den Eröffnungstanz der Feier durch die Frischvermählten die Schweißperlen auf der Stirn stehen. Muss aber nicht sein! Versierte Tanzlehrer haben Erfahrung darin, selbst komplette Anfänger mit Spaß und guter Didaktik auf ihren großen Auftritt vorzubereiten. Je früher das Paar anfängt zu üben, umso sicherer fühlt es sich beim Tanze - also nichts wie hin zum Kurs, zur Not auch noch fünf vor Ja!

 

HIGHLIGHTS

TIPP VOM STANDESAMT

Aachener Dom ©Domkapitel Aachen

Kirchliche Trauung: Mit Gottes Segen

Zum Altar führen: Diese Redewendung beinhaltet, dass traditionell das Ja vor Gott den höchsten Wert hatte. Das ist für gläubige Liebende nach wie vor so. Weswegen die kirchliche Trauung einen hohen Stellenwert genießt, oft mit einer größeren Feier verbunden ist wie die standesamtliche. Worauf bei einer christlichen Hochzeit zu achten ist, verrät das aktuelle Sonderheft "Heiraten in Aachen" von BAD AACHEN und auf dieser Unterseite der Internetpräsenz. Hier nachfolgend aber das Wichtigste zusammengefasst.

In der katholischen Kirche können zwei Menschen tatsächlich nur ein Mal im Leben eine Ehe eingehen. Denn während das Gesetz Scheidungen kennt, ist eine Annullierung in christlichen Kirchen eine ­absolute Ausnahme. Bekennen sich Mann und Frau vor dem Altar zueinander, spricht die Kirche von einem "heilbringenden Zeichen". Die katholische nennt es "Sakrament". Die Liebe der Partner, die einen gemeinsamen Weg ­suchen, symbolisiert auch Gottes Liebe. Heiraten Mann und Frau kirchlich, wünschen sie sich, dass in der Feier zur Sprache kommt, was sie sich voneinander und von ihrem Glauben ­erhoffen. Daher möchten viele an der ­Gestaltung mitwirken. Die kirchliche Ordnung für Traugottesdienste sieht das durchaus vor, rechtzei­tige Absprachen mit den ­Zelebranten sind indes ­nötig. Eine ökomenische Hochzeit im buchstäblichen Sinne ist bisher nicht möglich, aber ein evangelischer Geistlicher lässt sich in einer katholische Trauung einbeziehen und andersrum. Aber auch hier gilt: möglichst rechtzeitig das Gespräch mit der zuständigen Gemeinde suchen.

 
 

Bräuche: Rituale als Glücks-Garanten

Bräuche ©AfterSix/Wilvorst

Ob der althergebrachte Glückspfennig (ja, oder -cent) im Schuh wirklich mehr Geld in die Kasse der Eheleute spült, ist zumindest fraglich. Auch hat wohl noch keiner statistisch nachgewiesen, ob tatsächlich derjenige mehr bestimmt, dessen Hand beim Anschnitt der Torte obenauf lag. Trotzdem verzichten nur wenige darauf, sich mit solchen Bräuchen vorsorglich doch so viel Glück wie möglich für das gemeinsame Leben zu sichern.

Glück, Frieden, ­Zufriedenheit, Wohlstand, Kinder­segen, Gesundheit, eine gemeinsame Entwicklung: Das steht auf den Wunschlisten von Brautpaaren schließlich ganz oben. Von Generation zu ­Generation weitergegebene Rituale kommen einem guten Omen gleich – oder wollen vor schlechten Einflüssen schützen. Manche, wie der heidnische Brauch, Blumen zu streuen, um Fruchtbarkeits­göttinnen zu huldigen, sind sehr alt. Andere neu. Abergläubische achten penibel darauf, dass der Bräutigam erst an der Schwelle zum Standesamt bzw. der Kirche das Outfit der Braut sieht. Andernfalls soll die Ehe unter einem schlechten Stern stehen und ­keinen Bestand haben. Daraus hat sich die Tradition entwickelt, dass Mann und Frau die Nacht vor dem Ja getrennt verbringen. Dass diejenige, die den Brautstrauß (Foto) fängt, als nächste heiraten soll, haben hingegen schon heutige Großmütter geglaubt.

Burg Frankenberg ©Stadt Aachen

Trau(m)raum: Ambiente passt zur Stimmung

Einander Treue für immer versprechen, wo einst adlige Häupter gekrönt wurden: In Aachen ist das möglich. Gleich drei geschichtsträchtige Trauzimmer hatt das Standesamt Aachen in der City zur Auswahl – zusätzlich zum amtseigenen modernen Raum: Couven Museum, Krönungssaal des historischen Rathauses und Burg Frankenberg (Foto). Für alle gilt ebenso wie für die Trauräume in den Bezirken (s. nächster Abschnitt): Die Anmeldung geschieht auf jeden Fall im Standesamt Aachen.

So oder so ist die verbindliche Anmeldung gesetzlich erst sechs Monate vor dem eigentlichen Termin möglich - in Aachen als Zusatzservice aber schon ein Jahr im Voraus eine Terminreservierung, so keine besonderen Schwierigkeiten bei der Anmeldung zu erwarten sind. Das gilt für die vier zentralen Räume (s. erster Abschnitt) ebenso wie für die Bezirke. "Jeder Raum hat Charme", weiß Standesamtsleiter Lothar Linden, "besonders die Welsche Mühle und Schloss Schönau zählen wir zu den attraktiven Ambiente-Locations." Die Statistiken belegen das fortlaufend: Seit die Trauungen in Haaren vom Bezirksamt in das historische Mühlengebäude verlegt worden sind, ­haben sich die Eheschließungen hier vervielfacht. Und mit Blick auf die Traumfotos, zu denen der ­umgebende Park geradezu einlädt, ist auch das Richtericher Schloss von jeher beliebt und gefragt. In Ausnahmefällen ist nach Absprache möglich, dass die ­Bezirksamtsleiter solche Zeremonien über­nehmen, wenn ein näherer persön­licher Bezug besteht. Zuerst sollten aber alle Formalitäten klar sein.

 
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