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HOCHZEITSMAGAZIN

Heiraten in Aachen 2018

Kirchliche Trauung: Ein wichtiger Schritt

Für viele gläubige Christen ist das Ja vor Gott der wichtigste Akt im Rahmen einer Eheschließung - weit bedeutender als die standesamtliche Trauung. Bekennen sich Mann und Frau vor dem Altar zueinander, spricht die Kirche von einem heilbringenden Zeichen. Die katholische nennt es Sakrament. Die Liebe der Partner, die einen gemeinsamen Weg suchen, symbolisiert auch Gottes Liebe.
Doch vor der kirchlichen Trauung gibt es noch einige Fragen zu beantworten. Ansprechpartner ist in einem ersten Schritt die Heimatgemeinde, auch wenn anderswo geheiratet werden soll. "Traut euch" - laden die Kirchen herzlich ein!

(Foto: Domkapitel)

Hochzeitsbräuche: Segensreiche Rituale

Glück, Frieden, Zufriedenheit, Wohlstand, Kindersegen, Gesundheit, eine gemeinsame Entwicklung: Das steht auf den Wunschlisten von Brautpaaren ganz oben. Von Generation zu Generation weitergegebene Rituale kommen einem guten Omen gleich und sollen helfen, diese Wünsche zu erfüllen. Manche, wie der heidnische Brauch, Blumen zu streuen, um Fruchtbarkeits- göttinnen zu huldigen, sind sehr alt. Andere neu. Sie mögen nur Aberglaube sein - doch die meisten Menschen haben ein besseres Bauchgefühl, wenn sie ihre Verbindung unter einem guten Stern glauben. Verliebte tun eben alles für eine rosige Zukunft!

(Foto: Wilvorst)

Die Torte: Ein süßer Start in die Ehe

Eine opulente Torte gehört zur Hochzeit dazu, ist ein althergebrachter Brauch. Sie soll sinnbildlich den Start in die Ehe versüßen. Doch ist mit ihr auch Aberglauben verbunden.
Es heißt beispielsweise, dass derjenige in der Ehe das Sagen
hat, der beim ersten Schnitt am Messer die Hand oben liegen hat. Traditionell ist sie rund, mehr-stöckig, enthält Sahne und ist weiß verziert, aber davon gibt es in der modernen Konditoreikunst viele Abweichungen, die sich ganz nach den Wünschen des Paares richten. Von Motivtorten mit einem Marzipan-Ebenbild der Verliebten bis zu reinen Eistorten oder gar einem ganzen Cake Table ist hier alles denkbar.

(Foto: pixabay/twinklelacsamana)

 

HIGHLIGHTS

TIPP VOM STANDESAMT

Geschenke ©Pixabay

Geschenke: Gute Gaben der Gäste

Warum das Thema Geschenke auch das Brautpaar und nicht nur die Gäste etwas angeht? Weil die drängendste Frage, die Eingeladene sich stellen, ganz sicher ist: Womit können wir den ­beiden eine Freude machen? Mit dieser sollten die Gastgeber ihre Freunde und Verwandten nicht allein lassen. Wünsche äußern ist ausdrücklich erlaubt. Sollten die zwei tatsächlich alles schon haben, was sie brauchen und wollen, ist ein Hinweis auf die sinnvollste(n) ­Alternative(n) durchaus hilfreich. Vor jedem Präsent, das gut ankommt, steht also ein konkreter Wunsch.

Menschen, die ernsthaft keine Geschenke wollen, benennen am besten schon in der Einladung einen Spendenzweck, der ihnen am Herzen liegt. Fehlt ein solcher Hinweis ebenso wie eine Wunschliste, dürfen die Menschen, die mit einer guten Gabe gratulieren wollen, davon ausgehen, dass Geld immer willkommen ist. Ob die schönen Scheine dann fürs Reisen oder Hobbys ausgegeben werden, entscheiden die Beschenkten selbst: Flexibler geht’s nicht. Einfach nur Geld in einen Umschlag legen, wirkt indes ein wenig lieblos. In das Drumherum darf ­Mühe und Kreativität investiert werden.

Gibt es noch Sachgüter die das Brautpaar gern hätte, füllen diese den Hoch­zeitstisch. Auf manche Sortimente haben Gäste sogar online Zugriff.

Und wenn immer noch Ideen fehlen, lohnt sich ein Blick auf Freizeit-­Anbieter in der Region. Ein Erlebnisgeschenk verheißt nämlich ­Augenblicke zu zweit, die die Verliebten so schnell nicht vergessen. Eine Ballonfahrt zum Beispiel bringt die Frischverheirateten ihrer Wolke sieben noch ­näher und lässt sie ihre Heimat aus ganz neuen ­Perspektiven sehen: traumhaft!

 
 

Vollgas: Einsteigen und ab ins Glück

Hochzeitsauto ©Pixabay

Parkplatz suchen, im Rückstau Schweiß- ausbrüche bekommen: Das braucht keiner, der ohnehin schon aufgeregt ist, weil nur noch wenige Minuten ihn oder sie vom Eheversprechen trennen. Um Stress bei der Anfahrt zu vermeiden, ist daher ratsam, sich fahren zu lassen – am besten gleich auch noch in einem feierlich geschmückten Gefährt, das zum Anlass passt. Ob das ein Vierspänner mit weißen Rössern, ganz umweltfreundlich eine witzige Rikscha oder der rote Sportwagen ist, bleibt dem Geschmack überlassen. Nobelkarosse oder Nutzfahrzeug, luxuriöse Stretchlimousine oder Prinzessinenkutsche: Mit Vollgas glückt der Start in die Ehe am besten. Schleifen und Blumengestecke geben dem Gefährt ein noch freundlicheres Gesicht. Die Frischvermählten ziehen alle ­Blicke auf sich, wenn sie galant durchs Fenster Passanten zuwinken.

Wer seinen Gästen und sich selbst (durch Zuspätkommer) Kummer ersparen will, regt auch bei der Feiergesellschaft mit Blick auf Park­probleme Fahr­gemeinschaften an – oder stellt ­­einen Fahrdienst zur Ver­fügung. Es lassen sich sogar ganze Busse ­mieten. Dann kann auch jeder mit anstoßen!

Foto: Käthe und Bernd Limburg / Lizenz: Creative Commons BY-SA-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de

Heimspiel: Heiraten im eigenen Bezirk

Wer in der Nachbarschaft aufgewachsen ist, jeden kennt, sich dort verliebt und verlobt hat, kann auch daheim Ja sagen: Diesen außer­gewöhnlichen Service bietet das Aachener Standesamt in gleich sechs ­Räumen in den Vierteln. Erste Anlaufstelle für die zentrale Anmeldung ist zwar immer das Amts­gebäude an der Krämerstraße im Herzen der Altstadt, doch wer in den drei dort liegenden Trauräumen sein Zuhause-Gefühl vermissen würde, hat alternative Optionen. Amtsleiter ­Lothar Linden weiß aus Erfahrung, dass „die meis­ten, die den Wunsch hegen, in einem bestimmten Stadtteil zu heiraten, dort zu Hause sind“. Aber nicht alle! „Jeder Raum hat Charme, besonders die Welsche Mühle in Haaren (Foto) und Schloss Schönau in Richterich (zählen wir zu den attraktiven Ambiente-Locations.“

Doch es gibt noch mehr schöne Räume: Das Gebäude am Paul-­Küpper-Platz 1 in Brand wirkt zeitlos. 50 Gäste ­dürfen ins barrierefrei ­erreichbare Trauzimmer. Unweit davon dient der Marktplatz als schöne Foto-Kulisse.
Schick: Das modernisierte ­Bezirksamt in Eilendorf am Heinrich-­Thomas-Platz 1 beheimatet ein Trauzimmer, in dem bis zu 20 Gäste Platz ­finden und das mit dem Aufzug barrierefrei erreichbar ist.
Kuschelig: Das Trauzimmer des Bezirksamts in Kornelimünster (Schulberg 20) ist der ­kleinste stadtweit und fasst 15 Gäste. Vom leicht abschüssigen Vorplatz verwöhnt ein unvergesslicher Ausblick auf die malerische Altstadt an der Inde.
Null Platzmangel: Das Bezirksamt in Laurensberg (Rathausstr. 12) punktet mit einem weitläufigen Vorplatz. Auch das Trauzimmer ist großzügig: 50 Gäste ­können der Eheschließung beiwohnen.

 
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